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Aktuelles aus der Sektion:

Aktivwoche der Wanderer im Valsugana

veröffentlicht von: Admin DAV - Hof am 10.09.2014
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Nach der Übernachtung im Hotel Everest in Trient und nachdem die Radfahrer ihre Bikes ausgeladen hatten, wurden wir acht Wanderer mit dem Bus nach Barco im Valsugana chauffiert.
Von dort stiegen wir dann von 470 m auf 1000 m Meereshöhe zur Malga Costa, wo eine vorzügliche Brotzeit mit Wein, Espresso usw. serviert wurde. Danach wurde zunächst der Percorso Artenatura mit vielen beeindruckenden meterhohen Kunstwerken aus Naturmaterialien begangen und wir erreichten anschießend über den Percorso Don Cesare durch eine Bachschlucht Borgo, wo wir gemeinsam mit den Radlern wieder vom Bus aufgenommen wurden. Da es die Sonne mit uns gut meinte, waren wir froh, die knapp 20 km lange Tour weitgehend im Schatten gehen zu können. Der Bus fuhr uns dann zum nächsten Quartier nach Bassano del Grappa.

 

 

Am nächsten Tag (Dienstag) fuhr uns der Bus nach Campolongo im Brentatal, von wo wir eine Etappe des Alta Via del Tabacco gehen wollten. Über einen extrem steilen Weg ging es hinauf zu den Querverbindungen, über die früher Lebensmittel, Waren und Tabak zwischen den Weilern und Ortschaften transportiert wurden und die auch von Schmugglern gerne benutzt wurden. Im Gebiet um die Brenta wurde nämlich über 300 Jahre lang bis in die 60-er Jahre Tabak angebaut. Leider gab es bei dieser Tour keine Einkehrmöglichkeit, aber nach dem Abstieg zum Brentafluß und einem wunderschönen Uferweg wurden wir in einer Bar neben dem Ponte Veccio mehr als ausreichend entschädigt. Kurz nachdem wir uns dort niedergelassen hatten, kamen auch die Radler an der Bar vorbei, die aber noch nicht ganz ihr Tagesziel erreicht hatten.

Mittwoch stand dann die Königsetappe auf dem Plan, nämlich die „Besteigung“ des Monte Grappa, von dem aus man bei schönem Wetter bis Venedig sehen kann. Leider regnete es am Morgen, aber der Wetterbericht sagte Besserung voraus. Also ging es mit dem Bus hinauf nach Camposolagna auf 1000 m Meereshöhe und von dort in einem Halbkreis über 18,5 km auf den Gipfel, welcher 750 m höher liegt. Das Wetter hatte sich tatsächlich gebessert, so dass wir trotz Dunst eine einigermaßen gute Rundumsicht hatten. Auf dem Gipfel haben die Faschisten in den 30-er Jahren ein unübersehbares Denkmal mit einem Ossarium errichtet, in dem 23 000 österreichische und italienische Soldaten ruhen. Nachdenklich gingen wir dann in die Hütte kurz unterhalb des Gipfels, wo vorzüglicher Cappuccino, Kuchen, Bier usw. unsere Stimmung aufhellten. Der Bus brachte uns dann in einer unglaublichen Fahrt mit dem Radanhänger durch enge Kehren und Gegenverkehr nach Feltre, wo wir uns wieder mit den Radfahrern trafen.

 

 

Donnerstags sollte es etwas gemütlicher zugehen und es war eine Wanderung in der Hochebene der sieben Gemeinden geplant, welche im 11. Jahrhundert von bayrischen Bauern besiedelt wurde. In der Hochebene hielt sich die deutsche Sprache bis etwa 1800 und heute weisen nur noch einzelne Ausdrücke im bäuerlichen Leben auf die frühere Besiedelung hin. Im 1. Weltkrieg lag das Gebiet zwischen den Fronten und wurde vollständig zerstört. Die Narben sind immer noch deutlich in der Landschaft zu sehen. Unsere Wanderung begann an einem Haltepunkt auf der Straße nach Asiago und endete nach 12 Kilometern in Asiago. Auch dort wurde ein großes Denkmal errichtet, in dem die Gebeine von über 54 000 Soldaten ruhen. Asagio ist aber auch berühmt für seinen guten Käse, so dass die Wanderer nach Einkehr und Einkauf mit prall gefüllten Tüten in den Bus stiegen, um nach Thiene zu fahren, um dort die Radfahrer aufzunehmen.

In den 4 Tagen legten wir insgesamt 66 km, 3200 Höhenmeter im Aufstieg und 2600 Höhenmeter (Gertlov Hartung)
 

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