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Aktuelles aus der Sektion:

Auf Hochtouren in den Ötztaler Alpen

veröffentlicht von: Martin Griesbach am 08.09.2016
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Am sehr frühen Morgen des 17. Juli ging, motiviert durch die gute Wettervorhersage, die Fahrt von Hof Richtung Ötztaler Alpen los. Beim versprochenen strahlenden Sonnenschein traten wir mittags den Aufstieg von Vent auf die Vernagt Hütte (2755 m) an und ließen uns dort angekommen Kuchen und Skiwasser auf der Terrasse schmecken.

Am zweiten Tag, der uns wieder mit stahlblauem Himmel begrüßte war die Hochvernagtspitze (3539 m) unser Ziel. Nach ungefähr einer Stunde ging es das erste Mal angeseilt auf den Gletscher. Pünktlich zur Mittagszeit erreichten wir den letzten Steilaufschwung zur Vernagtspitze und machten an dessen Ende Rast. Die letzte zehn Höhenmeter zum Gipfel blieben uns leider verwehrt, da der sowieso schon brüchige Grat noch teilweise schneebedeckt war. Das tat der guten Stimmung jedoch keinen Abbruch, da die Sicht auf Wildspitze und die restlichen Ötztaler Gipfel phänomenal war.

Am dritten Tag ging es mit vollem Rucksack unserem eigentlichen Ziel entgegen, dem Brandenburger Haus (3272 m) - die höchstgelegene Hütte des deutschen Alpenvereins. Der Übergang zu eben jener erfolgte nahezu komplett über Gletscher. Auf halbem Weg machten wir einen Abstecher auf den Fluchtkogel (3500 m). Angekommen auf dem Brandenburger Haus genoßen wir die grandiose Fernsicht - von Wildspitze über Weißkugel bis zur Bernina Gruppe in der Schweiz waren allerhand Gipfel für das kundige Auge zu erkennen. Bevor wir uns zum Abendessen in die Hütte begaben, entschlossen wir uns zum Auslaufen noch die 150 Höhenmeter auf den Gipfel der Dahmann Spitze (3401 m) zurücklegen.


Am nächsten Tag hatten wir die Wahl zwischen den diversen Gipfeln, die den Gepatschferner umrahmen. Der Gepatschferner, über dem das Brandenburger Haus trohnt, ist der größte Flächengletscher der Ostalpen. Die Entscheidung fiel zuerst auf die Mutspitze (3257 m), an deren Gipfelgrat uns dann aber der Mut aufgrund des lockeren Schutts und des doch eher unlohnendem Gipfels versagte. Weiter ging es abseits von ausgetretenen Wegen auf die Vordere Hintereis Spitze (3437m ). Nach einer kurzen Pause ging es noch zur Mittleren Hintereis Spitze (3451 m) über deren Vorgipfel. Beim Abstieg stellte es sich heraus, dass selbst schon vielfach ausgetretene Spuren nicht immer die klügste Wahl sind und stets hinterfragt werden sollten. Anschließend ließen wir den Tag bei Sonnenschein auf der Terrasse ausklingen.

Am fünften Tag stand nur noch der Abstieg zurück nach Vent auf dem Programm. Bei dem Blick aufs Hintereis und dessen Randmöranen wurde uns der Gletscherrückgang der letzte Jahrzehnte wieder schmerzlich ins Bewusstsein gerufen. Mittags erreichten wir das Tal und nach einer letzten Stärkung machten wir uns auf den Weg zurück in die heimatlichen Gefilde.

Bericht von Christian Lang

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