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Informationen zur Schließung der DAV Kletterwand im Sportpark Untreusee

alle aktuellen Informationen findet ihr auf der Seite unserer Kletterwand.


 

DAV-Teilnahme am Hofer Volksfestumzug am Freitag, 28. Juli 2017

Wir haben uns in diesem Jahr wieder für die Teilnahme am Volksfestumzug der Stadt Hof angemeldet und möchten dort unseren Verein in all seinen Fassetten präsentieren.

Ob Wanderer, Kletterer, Bergsteiger, Mountainbiker oder die Jugend- und Familienarbeit alle sind aufgefordert mitzukommen. Nach Möglichkeit mit DAV T-Shirt, Rucksack, Wanderstecken, Klettergut oder, oder, oder…wir wollen die Zuschauer wieder überraschen und zum Lachen bringen.

2015 erzielten wir hiermit einen großen Erfolg und haben den 1. Platz bei der Auszeichnung des besten Beitrages erhalten. Auch dieses Jahr wollen wir wieder ein gutes Bild abgeben und freuen uns auf Eure Teilnahme!

Im Anschluss ziehen wir in das Festzelt ein. Hier besteht die Möglichkeit, bei einem kühlen Getränk und einem Happen zum Essen noch gemütlich beisammen zu sitzen.

Um rechtzeitig einen Überblick zu haben und auch der Stadt Hof den benötigten Platz mitzuteilen, bitten wir um Eure Rückmeldung bis spätestens 20. Juli 2017 per E-Mail.

Wir zählen auf Euch...

Eure Familie Griesbach


 

Aktuelles aus der Sektion:

Auffrischung Hochtouren in den Ötztaler Alpen

veröffentlicht von: Martin Griesbach am 10.08.2015
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Am Mittwoch, den 15. Juli, traf sich eine hochmotivierte dreiköpfige Gruppe an der Talstation in Obergurgl im Ötztal um in die diesjährige Hochtourensaison zu starten. Ziel unserer mehrtägigen Tour war es zusammen mit Jürgen unsere Hochtour-Kenntnisse aufzufrischen und ein paar Touren vom Hüttenstützpunkt Hochwildehaus aus zu unternehmen.


Der ursprüngliche Plan über einen Klettersteig bis zur Langtalereckhütte aufzusteigen wurde schnell verworfen als wir hörten, dass kein Gepäcktransport möglich war. Und so starteten wir mit vollem Gepäck und bei über 25 Grad den langen Aufstieg von Obergurgl (1907m) aus. Nach einem schweißtreibenden Aufstieg und einigen verwunderten Blicken zwecks unserer vollgepackten Rucksäcken erreichten wir genau richtig zum Kaffeetrinken die Langtalereckhütte (2450m) und ließen uns dort Kaffee und Kuchen in der Sonne schmecken. Nach einer kurzen Verschnaufpause ging es dann auch schon weiter zum Hochwildehaus (2883m) - diesmal zum Glück ohne unsere schweren Rucksäcke. An der Hütte wurden wir freudig von Georg, dem Hüttenwirt, empfangen.
Am Abend erzählte uns Georg, was es mit der Holzverstärkung an seiner Hütte auf sich hat. Da das Hochwildehaus zur Hälfte auf (ehemaligem) Permafrost gebaut ist, gibt es massive Probleme mit dem Fundament und der Absenkung der Hütte. Deshalb sind wahrscheinlich nur noch eine oder maximal zwei weitere Saisons möglich bevor die Hütte abgerissen werden muss und hoffentlich in der Nähe wieder neu errichtet oder aber aufgelassen wird.
Aufgrund der guten Wettervorhersage beschlossen wir am nächsten Tag den namengebenden Gipfel, die Hohe Wilde, anzugreifen. Nach einem frühen Frühstück brachen wir um dreiviertel sieben auf und standen drei Stunden später auf dem Nordgipfel der Hohen Wilde (3461m).  Der Weg dorthin führte fast ausschließlich über den Gurgler Ferner. Auf dem Weg zum Gipfel stand die Wegfindung, sowie die Überlegung wann es sinnvoll ist am Seil zu gehen und wann nicht auf dem Plan. Die letzten Meter zum Gipfel waren klettersteigmäßig versichert.

Leider versagten uns dort die aufziehenden Wolken den Ausblick nach Südtirol. Der Rückweg führte uns über einen Felsgrat zum Gipfel des Annakogel (3336m). Wenige Meter unterhalb legten wir zur Übung jeweils einen T-Anker unter Jürgens fachkundiger Anleitung und bemerkten, dass dies eine ziemlich schweißtreibende Angelegenheit ist.

Kurz vor Verlassen des Gletschers fanden wir noch eine Stelle mit gutem Eis, die wir nutzten um mittels Eisschrauben einen Stand im Eis zu bauen. Den restlichen Nachmittag genossen wir auf der Sonnenterrasse des Hochwildehaus bevor es pünktlich zum Abendessen das Gewittern anfing.
Für den nächsten Tag hatten wir eine größere Tour geplant und brachen deshalb schon vor sechs Uhr auf. Es ging zunächst quer über den Gurgler Ferner bevor wir in den Anstieg zum Schalfkogel (3540m) über das Schalfkogeljoch und den Südgrat starten. Nach weniger als vier Stunden standen wir auf dem Gipfel und genossen die famose Aussicht. Nach ausgedehnter Brotzeit begannen wir in den Abstieg über den Nordgrat und entschlossen uns dazu die anspruchsvollere Variante zum Ramolhaus über das Firmisanjoch zur Firmisanschneide (3491m) zu nehmen. Die Kombination aus der stechenden Sonne, der teilweise stehenden Luft und dem recht brüchigen schmalen Grat machte dieses Unternehmen herausfordernder als gedacht. Umso mehr genossen wir am frühen Nachmittag Suppe, Kaiserschmarrn und ein kühles Getränk auf dem Ramolhaus (3006m). Auf dem Rückweg zum Hochwildehaus liegt leider ein tiefes Tal, das es zu überwinden galt. Dort holte uns dann auch ein leichtes Gewitter mit Regen ein, der jedoch nur leicht war und so für eine Abkühlung beim Aufstieg sorgte. Nach 11 Stunden kamen wir geschafft aber zufrieden wieder am Hochwildehaus an.


Aufgrund der schlechten Wettervorhersage für Sonntag und des instabilen Wetters am Samstag beschlossen wir schon am Samstag abzusteigen. Vorher machten wir jedoch noch eine kleine Runde über den Schwärzenkamm-Klettersteig (C/D) bevor wir unsere Rucksäcke an der Langtalereckhütte in Empfang nahmen und das Tal im Sonnenschein nach Obergurgl hinausliefen.
Dort ging unser gelungener Bergaufenthalt zu Ende. Ein Dank geht an Jürgen für die gute Organisation, Führung und Schulung. Bis zum nächsten Mal.
 

Bericht von Christian Lang

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Veranstaltungshinweise

Sonntag 28. Juli 2017 - 17 Uhr
Teilnahme am Hofer Volksfestumzug

Einladung an alle Mitglieder, beim Volksfestumzug zuzuschauen oder sogar mit uns Mitzulaufen.

 

Mittwoch 2. August 2017 - 18 Uhr
Volksfestbesuch
Wir haben einen Tisch in der "Halln" reserviert. Anmeldung bei Peter Hörl,  Tel. 09281 / 3112