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Die DAV Sektion Hof präsentiert am Donnerstag, den 14. Dezember um 20.00 Uhr im SCALA Hof:

 

 

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Aktuelles aus der Sektion:

Durch die Radstädter Tauern

veröffentlicht von: Admin DAV - Hof am 25.08.2014
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Sektionstour vom 25.07. bis 29.07.2014


Eine mehrtägige Durchquerung der Radstädter Tauern entlang des Tauernhöhenweges war das Ziel von sechs Hofer Alpenvereinlern. Mit dem Vereinsbus ging es bis zur Schwabalm am Ende des Kleinarltals (1200m). Über einen provisorisch angelegten Steig - der normale Hüttenanstieg war wegen eines Felssturzes gesperrt - ging es sehr steil und matschig über eine Geländestufe hinauf bis zum Auslauf des Tappenkarsees, der malerisch eingebettet zwischen steilen Bergflanken vor uns lag. An der Tappenkarseealm kamen wir nicht vorbei, ohne dort einzukehren und den herrlichen Blick auf den See zu genießen.

 

 

Freundlich war dann der Emfang auf der Tappenkarseehütte (1820m). Ein zünftiger Hüttenabend, an dem die beiden Hüttenwirtskinder mit Schifferklavier aufspielten rundete den ersten Tag ab. In aller Frühe ging es am nächsten Tag leider im Nebel über die Weißgrubenscharte, vorbei am Ilgsee bis zur neuen Franz-Fischer-Hütte (2020m). Inzwischen kam sogar die Sonne durch und das Weißbier schmeckte dadurch auf der Hüttenterrasse umso besser. Da der Tag noch lang war bot sich noch die Besteigung des Mosermandls an. Überraschenderweise wurde das Wetter nach der Windischscharte immer besser und wir erreichten über ein eindrucksvolles Karstplateau und eine steile Felsrinne nach ca. drei Stunden den schroffen Kalkgipfel des Mosermandls (2680m). Keiner von uns hätte in der Früh gedacht, dass wir noch so weit kommen.

 

 

Nach einer ausgiebigen Gipfelrast stiegen wir auf demselben Weg wieder ab und erreichten gerade rechtzeitig wieder die Hütte als ein längerer Regenschauer niederging. Nach einem guten Abendessen, einer Runde Zedernschnaps und zwei Runden Bier als Schnitt und Pfiff durch den Hüttenwirt, der sich mit seinem Koch zu uns gesellte, wurde es wieder ein lustiger und langer Abend. Am folgenden Tag ging es zunächst über Almböden leicht bergab zur idyllischen Jakoberalm, die sich gleich zum „Frühschoppen“ mit frischer Milch anbot. Wieder aufwärts über Blumenwiesen, durch endlose Alpenrosenfelder, irgendwann unter uns den Tauerntunnel querend, gelangten wir schließlich nach mehreren Stunden in einsamsten Hochregionen zur Taferlscharte (2236m). Hier genossen wir die Ruhe und die sich noch zeigende Sonne bei einem kleinen Nickerchen.

 

 

Beim Weiterweg über den Hauptkamm auf die Alpennordseite zog es immer mehr zu und eine halbe Stunde vor der Südwiener Hütte (1802m) wurden wir dann doch noch alle nass. In der urigen und sehr gut eingeheizten Hütte wurde alles schnell wieder trocken. Leider regnete es am nächsten Tag immer noch, sodass die geplante Grattour über mehrere Gipfel bis nach Obertauern buchstäblich ins Wasser fiel. Einvernehmlich entschieden wir uns für den kürzesten Abstieg bis zur Gnadenalm an der Tauernstraße. Der Rückweg mit Linienbus bis Radstadt und mit Taxi zum Ausgangspunkt gestaltete sich problemlos. Alles in Allem war das verlängerte Wochenende abwechslungs- und erlebnisreich und das Wetter dennoch besser als vorausgesagt. (Klaus Welzel)
 

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