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Aktuelles aus der Sektion:

Eine Tour durch den wilden Kaiser vom 19.09.-21.09.2014

veröffentlicht von: Admin DAV - Hof am 01.10.2014
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Am Freitag in der Früh sind wir im voll besetzten Auto zum Wilder Kaiser aufgebrochen. Und die Wettervorhersage machte uns eigentlich keine große Hoffnung auf ein tolles Bergerlebnis…

 

 

In Kufstein angekommen, gesellten sich noch Uschi und Günter zu uns. Sie hatten bereits zuvor ihre Kondition auf dem Maximiliansweg gestärkt. Nach einer kurzen Begrüßung und Vorstellungsrunde durch Jochen - denn wir waren ein bunt gemischter Haufen - brachen wir bei strahlendem Sonnenschein in den Wilden Kaiser auf.

 

Wir nahmen den klassischen Kaiseraufstieg und liefen am ersten Tag über Forst- und Waldwege sowie Wiesen in das Kaisertal nach Hinterbärenbad. Dieser erste Tag mit rund 300 Höhenmetern war genau richtig zum gegenseitigen Kennenlernen, Austauschen über vergangene Touren und Erwartungen des Wochenendes. Immer noch bei strahlendem Sonnenschein erreichten wir mit dem Anton-Karg-Haus (826m) unsere erste Unterkunft. Wir genossen die verbleibenden Stunden des Tages bei einem „gepflegten Getränk“ auf der Terrasse und später stärkten wir uns auch in Gesellschaft vieler Hausgäste mit einem guten Essen und bezogen unsere Zimmer.

 

…und schon wieder schien die Sonne vom wolkenlosen Himmel

 

Wie noch am Vorabend besprochen, saßen alle pünktlich beim Frühstück und die Rucksäcke waren bereits gepackt. Beim Frühstück wurde dann die Tour in der Gruppe kurz besprochen und wir gingen den Tag an.Die erste Etappe führte uns von Hinterbärenbad steil bergan zum Stripsenjochhaus, welches auf einer Höhe von 1.580 Metern liegt. Das Haus ist Ausgangspunkt und Ziel für viele Kletterer, welche die Wände zu den bekannten Gipfeln Totenkirchl oder Predigtstuhl erklimmen. Nachdem wir uns in geselliger Runde mit Kaffee und einem Bierchen gestärkt und die Getränkeflaschen wieder gefüllt hatten, gingen wir unseren weiteren Weg nach oben an.

 

 

Zuerst mussten wir aber wieder ein kleines Stück bergab, bevor wir durch den Eggersteig in die Steinerne Rinne einsteigen konnten. Mit Blick auf den Wegverlauf und die Serpentinen über uns war uns nun bewusst, warum wir die Klettersteigausrüstung mittragen mussten. Ab hier war der Kletterhelm ein Muss! Durch Herunterstürzendes Gestein - ausgelöst von Wanderern die von der anderen Seite des Wilden Kaiser zum Stripsenjochhaus unterwegs waren - und dem Respekt vor dem vor uns ausgesetzten und mit Geröll und Steinbruch durchsetzen Weg trugen wir ihn gern. Das Sicherungsstahlseil entlang des Fels wurde an vielen Stellen gerne genutzt und das herrliche Wetter …immer noch Sonne… ließ uns mehrere Trinkpausen einlegen, bei denen wir die herrlichen Felsformationen direkt über unseren Köpfen genossen. Am Ellmauer Tor mit knapp 2.000 Metern angekommen, gestatteten wir uns eine Brotzeit mit einer wunderbaren Sicht bis zum Alpenhauptkamm, wo allerdings der Fön bereits zusammengebrochen war.

 

 

Ab hier war unser Ziel die Gruttenhütte, mit 1.620 m Höhe die höchste Hütte im Wilden Kaiser. Immer noch in alpinem Gelände ging es über den Jubiläumssteig stetig bergab. Diesmal - schon etwas müder und an der Substanz geschwächt - kamen wir alle wohlbehalten in der Gruttenhütte an. Als erstes war ein gutes Getränk ein Muss und noch während dem Bestellen sind erste Regentropfen gefallen. Die Zeit bis zum Abendessen wurde mit Austausch der erlebten Ereignisse verbracht und ein gewaltiger Regenschauer konnte uns nun nichts mehr anhaben. Eine Belohnung für den vergangenen Tag war der anschließende Regenbogen in der Abendsonne und das Aufreißen der Wolkendecke. Müde vom Tag mit den zurückgelegten Höhenmeter und einem guten Abendessen mit einem Niederdrücker war der Abend recht kurz.

 

 

Der dritte Tag begann wieder Erwartens ebenfalls mit Sonnenschein und so machte der Abstieg über den Wilden-Kaiser-Steig nach Scheffau richtig Freude. Immer wieder gab es schöne Tiefblicke von Scheffau über Ellmau bis nach Kitzbühel. In Scheffau angekommen ging es dann mit dem Bus zurück zum Ausgangsort, wo unsere Fahrzeuge standen. Den Abschied vom Wilden Kaiser haben wir bei einem Cappuccino genossen und bei nun einsetzendem Regen viel uns dieser auch nicht schwer.

Alles in allem war die Dreitagetour für uns ein schöner Abschluss für das Jahr 2014, mit der Hoffnung auf wieder tolle Touren im kommenden Jahr. Eines sei aber noch gesagt, der beste Wetterbericht hilft dir nicht, wenn die Sonne trotzdem scheint! (Burghard Blechschmidt)

 

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