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Aktuelles aus der Sektion:

Frühlingswanderung im Allgäu - letzte Etappe des Maximilianswegs

veröffentlicht von: Martin Griesbach am 31.05.2017
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Los ging unsere Reise am Hofer Hauptbahnhof mit dem Zug bis nach Immenstadt. Am Ziel angekommen erfreute sich die Reisegruppe an einem ausgiebigen Abendessen in geselliger Runde. Der Gasthof Drei König befand sich zentral im Ort und bot so einen guten Ausgangspunkt für den Start am nächsten Tag. Abmarsch war am Donnerstag um 8 Uhr. Der Sessellift der Mittagbahn fuhr uns auf 1453 Meter zur Bergstation des Mittag. Uns bot sich ein herrlicher Tal- und Ausblick auf die Allgäuer Hochalpen. Bei besten Wetterverhältnissen starteten wir von dort unsere erste Etappe. Diese führte uns vom Mittaggipfel über 7 Gipfel der Nagelfluhkette, teils über Schneefelder, bis zum Hochgrat.  Sieben Stunden Gehzeit bei  1200 Meter im Aufstieg und rund 1000 Metern im Abstieg lagen vor uns.  Los gings über den Bärenkopf zum Steineberg immer am Grat entlang, bergauf und bergab. 

 

Über eine 17 Meter lange Leiter wurde der Steineberggipfel (1682m) erreicht. Der weitere Weg in Richtung Stuiben erforderte Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Vom Stuibengipfel (1749m) bot sich uns, bei einer kurzen Rast, ein grandioser Rundblick über die Allgäuer Alpen. 

 

Der gut markierte Weg führte uns weiter nach Westen über den Buralpkopf (1772m). Ab hier ging es steil bergab und wieder hinauf bis zum Rindalphorn (1821m). Ab da ging es ein letztes Mal hinab und auf der anderen Seite über den Panoramaweg, mit Blick auf das Gipfelkreuz des Hochgrates (1834m) und letzter Kraft, ins Staufener Haus (1634m). Bei bester Bewirtung ließen wir den Tag wieder in geselliger Runde ausklingen und genossen in der Berghütte einen romantischen Sonnenuntergang mit Blick auf den Bodensee.

Am Freitag führte uns unsere Tour durch die Alpenidylle knackige 1200 Meter bergab hinein in das Leckenbacher Tal. Vorbei an Almen und Kühen. Bei unserer Rast in Hittisau überraschte uns ein heftiger Regenschauer, der kurz für den Abbruch der weiteren Wegstrecke führte. Nachdem die Reisegruppe sich wetterentsprechend gekleidet hatte und die Regenschirme parat hielt, ließ der Regen nach und die Tour konnte fortgesetzt werden. Der Talweg ging über Wiesen und Waldwege bis zum Hotel Adler in Lingenau, das uns am Abend mit einem 4-Gänge-Menu versorgte. 

 

Auch am nächsten Morgen wurden wir mit einem  köstlichen Frühstück verwöhnt. Gut gestärkt  brachen wir am Samstag zu unserer letzten und längsten Etappe mit fast 30 km bis nach Lindau auf. Unser Weg führte uns über die Lingenauer Hochbrücke - eine Stahlbogenkonstruktion, die in rund 90 Metern Höhe die Bregenzerach überquert. Wir wanderten zügig weiter über Wiesen, durch kleine Dörfer und gegen Mittag mit moderatem Anstieg hinauf auf den Brüggelekopf (1182m). Von hier aus lag der Bregenzerwald und das Quellgebiet der Bregenzerach malerisch unter uns. Nach einer etwas längeren Einkehr im Alpengasthof entschieden wir uns spontan, den Maximilansweg mit der Seilbahn bis hinunter nach Alberschwende zu überfliegen. Mit einem wunderschönen Blick in das Rheintal führte uns der Weg entlang der lieblichen Hügellandschaft. Der Bodensee lag uns bereits zu Füßen.

Mit der S-Bahn von Lauterach ging es am Ende des Tages zu unserem letzten Quartier in Lindau, in eine stilvolle restaurierte Altbauvilla von 1888. Mit den letzten Schritte an diesem Tages brach die Reisegruppe am Abend zum nahegelegenen griechischen Restaurant auf, und lies den doch auch anstrengenden Tag gemütlich ausklingen. 

 

Am Sonntag genossen wir bei herrlichem Sonnschein den Vormittag an der Uferpromenade in Lindau am Bodensee bis wir zur Heimreise aufbrachen.

 

Rundum war die Wanderung von Immenstadt nach Lindau mit einer Wegstrecke von 66 km, 3000 Meter im Aufstieg und rund 3500 Meter im Abstieg, eine abwechslungsreiche Wegstrecke für uns Bergfreunde. Vollends gilt unser Dank dem Organisator der Tour. Gert lies sich zu keiner Zeit aus der Ruhe bringen und  hatte alles immer im Blick. Gut geplant und vorausschauend führte er die Teilnehmer in den letzten 7 Jahren entlang des Maximiliansweg von Berchtesgaden bis nach Lindau.

 

Bericht von M. Griesbach

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