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Aktuelles aus der Sektion:

Hochtouren in den Stubaier Alpen

veröffentlicht von: Martin Griesbach am 30.07.2017
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 Wie auch die letzten Jahre bot Jürgen wieder einen Auffrischungskurs für Hochtouren an. Diesmal waren die Stubaier Alpen das Ziel der vierköpfigen Gruppe.

 

Schon die Anreise geriet für manche Teilnehmer zum Abenteuer, so dass sie nach der halben Strecke und einiger Verzögerung auf die öffentlichen Verkehrsmittel umstiegen und somit, wenn auch nicht ganz freiwillig, den Empfehlungen des Alpenvereins zu 'umweltfreundlichen Bergtouren' folgten. Treffpunkt unserer Gruppe war die Sulzenauhütte im Stubaital, auf der sich am späten Abend dann auch schließlich alle einfanden.

Nach einer Nacht Akklimatisation war das Ziel des nächsten Tages die Müllerhütte, die aufgrund ihrer Lage inmitten der Stubaier Gletscherwelt auf 3143m ein optimaler Stützpunkt für unsere Tour war. Der Aufstieg zu ebenjener über die Fernerstube geriet aufgrund des stahlblauen Himmels und der unermüdlich scheinenden Sonne zur schweißtreibenden Angelegenheit. Auf dem Weg nahmen wir noch den Gipfel des Wilden Freigers (3418m) mit bevor wir bei Kaffee und Kuchen des einmalige Panorama, das die Müllerhütte bietet, genossen. 

 

Auch der nächste Tag begrüßte uns mit Sonnenschein und so machten wir uns über den Gletscher auf den Weg zur Sonnklarspitz und erreichten nach leichter Gratkletterei über den Ostgrat deren Gipfel (3450m). Nach kurzer Rast stiegen wir wieder ab und nutzten das optimale Gelände unterhalb der Sonnklarspitz für Sturz- und Bremsübungen im Schnee und Firn. Wir stürzten uns also in allen erdenklichen Körperpositionen (mit und ohne Pickel) den schneebedeckten Gletscher hinunter und versuchten, angeleitet von Jürgen, auf allen Vieren wieder zum Stehen zu kommen. Gewappnet für den Ernstfall und mit Schnee in allen Kleidungsöffnungen steuerten wir anschließend den Gipfel des Becher (3190m) an, auf dem prominent das Becherhaus thront, um dort noch einen Kuchen zu essen bevor wir nachmittags wieder auf der Müllerhütte ankamen. 

Am darauffolgenden Tag entschieden wir uns aufgrund der angesagten Gewitter dafür ausgiebig Spaltenbergung in der Nähe der Hütte zu üben. Unter Jürgens wachsamen Auge bauten wir also T-Anker, lernten den Schmetterlingsknoten, übten den Manschaftszug, die lose Rolle und lernten welche Fehler es zu vermeiden gilt um eine reibungslose Bergung sicher zu stellen. Nachdem die angekündigten Gewitter schnell wieder abzogen, ließen wir den Nachmittag auf der Hüttenterasse in der Sonne ausklingen. Am nächsten Tag hieß es schon wieder Abschied nehmen von der Müllerhütte und so verließen wir die Stubaier Gletscherwelt über den Signalgipfel (3392m) und stiegen abseits aller Spuren über den Wilder Freiger-Ferner und die kaum begangene, teilweise nicht erkennbare Leo-Schöpf-Route zur Sulzenauhütte und weiter zum Parkplatz ab. Damit war unsere Tour auch schon wieder zu Ende und es blieb nur noch Jürgen für die gute Organisation und die schöne Tour zu danken. 

 

Bericht von Christian Lang 

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Veranstaltungshinweise

 

Do., 9. November - 19.30 Uhr

Bergsteigerstammtisch

Gemütliches Beisammensein, Unterhaltung, Erfahrungsaustausch, Infos, Bilder

 

Hof, Jahnstr. 5, Jahnheim