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Aktuelles aus der Sektion:

Im Land der Skipetaren

veröffentlicht von: Martin Griesbach am 25.09.2015
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Berg- und Kulturreise der DAV Sektion Hof  2015.

Vom 7.9. bis 16.9.2015 bereisten 12 jung gebliebene Bergwanderer aus dem Bereich der DAV Sektion Hof das noch wenig bekannte Nordalbanien.

Die traumhafte Bergwelt der Albanischen Alpen im Grenzgebiet Albanien, Montenegro und Kosovo überraschte und begeisterte mit ihren bizarren Kalkgipfeln (bis 2600 m), den Buchenwäldern, den Paradieswiesen und den Wasserspielen (Blue Eye - Quellsee nur für "Harte").

Mehrtägige Wanderstützpunkte  in den Nationalparktälern Valbona und Theth waren ansprechende Gästehäuser mit liebevoller Rundumversorgung.
Öffentliche Straßen waren ob ihrer Oberflächenbeschaffenheit nur mit albanischen "Minibussen" zu befahren oder man musste die Handelswege über die  Bergsteigerpässe zu Fuß bezwingen (gerne werden dazu auch fähige Pferde für Koffer und Mensch bereitgestellt).

Die Hauptstadt Tirana war Ausgangs- und Endpunkt der Rundreise. Besonderen Eindruck hinterließen auch die historischen Übernachtungsstädte Kruja (Skanderbeg-Museum, Nationalheld aus der Osmanenzeit) und Shkodra (Weinbau und Strandbesuch).

Beeindruckend waren aber auch die albanischen Menschen, hervorzuheben unsere kundigen Führer oder die Gastgeberfamilien, die alle offene, freundliche und großzügige Freunde waren.

Viel hatte die Gruppe auch über die albanische Geschichte und Politik (Skipetaren – das sind die beiden Adler in der roten Nationalflagge), Kultur und den "Kanun" (mündlich überlieferte alte Gesetze der Bergregionen) erfahren. Abends wurde beim albanischen Wein darüber diskutiert.

Erst vor ca. 25 Jahren hat der Demokratieprozess begonnen. Heute versucht eine demokratische und nicht korrupte Regierung (die Offenheit demonstriert der Ministerpräsident durch ein auch abends öffentlich zugängliches Ministergebäude) das neue Albanien (kleiner 3,0 Mio EW) nach Europa zu führen und Investoren zu finden, die die hohe Arbeitslosigkeit der jungen fähigen Menschen verringern.

Der Wettergott hatte auf der Rundreise stets für ein meist sonniges September-Mittelmeerklima gesorgt. In den Bergen mit den weißen Kalkfelsen kamen die Wanderer aber ziemlich zum Schwitzen.

Albanien ist ein schnelllebiges Reiseland in Entwicklung. Kaum einen Ort wird man so antreffen, wie man ihn besucht hat. Noch voll der großartigen Eindrücke ist daher schon an eine Nachfolgereise angedacht.

Im Winter soll im Rahmen der DAV Sektion Hof  ein Lichtbildervortrag über diese Albanienreise 2015 stattfinden.

Bericht von Hansjörg Peters

 

historische Stadt Kruja

 

Fahrt auf dem Stausee der Drin ins Valbonatal

 

Talwechsel Valbona nach Theth

 

Arapit (2217 m) - Südwand, Aufstieg zum Qafa e Pejes

 

Paß Qafa e Pejes (ca. 1800 m)

 

Theth - talabwärts, buchengrün

 

Theth mit unserem Hausberg Arapit (2217 m)

 

Tirana Regierungsviertel mit Nationalheld Skanderbeg

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Veranstaltungshinweise