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Aktuelles aus der Sektion:

MTB – Faszination „Dolomiten“

veröffentlicht von: Admin DAV - Hof am 25.08.2014
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vom 03. – 10. August 2014

 

Untergebracht waren wir in dieser Woche im ***Hotel Sonnblick in Percha. Neben der Südtiroler Küche genossen wir auch den Sauna- und Wellnessbereich und fühlten uns dabei sehr wohl.

Ablauf der MTB-Woche
03. August 2014 Anreise nach Percha im Pustertal
04. August 2014 Einstiegstour zum Kronplatz
05. August 2014 Regenerationstour zum Pragser Wildsee
06. August 2014 Anrollen zur Rif. Pederü und Start zur Fanes-Sennes-Runde
07. August 2014 Sella Ronda mit Aufstiegshilfe ab La Villa
08. August 2014 Tour von Toblach zur Plätzwiese mit Traileinheiten
09. August 2014 Trails am Heiligkreuzkofel
10. August 2014 Heimreise


04. August 2014 - Einstiegstour zum Kronplatz
Zum Anbiken für diese MTB-Woche ging es vom Hotel (973 m NN) aus in Richtung Reischach. Auf angenehmen Waldwegen arbeiteten wir uns auf den Gipfel des Kronplatzes (2275m NN) hoch. Hier galt es schon einmal, seine Fitness unter Beweis zu stellen. Am Zielpunkt, dem Gipfel angekommen wurden erst einmal die Speicher wieder aufgefüllt. Die herrliche Aussicht vom Brunecker Hausberg entschädigte die Anstrengungen bergauf. Auf feinschottrigen Almwegen und ruppigen Forstwegen ging es hinab nach Percha zurück. Bei nur 41 km waren es schließlich 1600 Höhenmeter, die am Ende als Resultat feststanden. Willi (Trainer im Bereich Leichtathletik) machte uns wieder beweglich auf dem „Hotel-green“, mit erholsamer Gymnastik. So sieht aktive Regeneration aus. Danke dafür!

 

05. August 2014 – Regenerationstour zum Pragser Wildsee
Aufgrund des Regens bis in den Vormittag hinein, gab es am Dienstag ein kleines Alternativprogramm. Wir nutzten den Pustertal-Radweg, der direkt entlang der Rienz in Richtung Toblach führt. Wir streiften die Ortschaften Olang und Welsberg. Danach ging es immer bergauf in südliche Richtung zum Pragser Wildsee. Dieser herrlich gelegene Bergsee ist „Magnet“ für viele Urlauber in dieser Region. Deshalb gab es nur eine kleine Stärkung und einen Fotostopp, bevor es auf dem Wanderweg und weiter auf dem Radweg zurück in unsere Unterkunft ging. Die Regenerationstour nach der Kronplatz-Runde hatte eine Länge von 53 km und 850 Höhenmetern.

 

 

06. August 2014 – Anrollen zur Rif. Pederü und Start zur Fanes-Sennes-Runde
Am Mittwoch starteten wir zur Königsetappe und eines der schönsten MTB-Touren in Südtirol überhaupt. Zum Tourstart radelte sich die Gruppe auf ca. 10 Kilometer bei 300 Höhenmetern ein.
Schon der Blick über die Pederü-Hütte hinweg ließ kurz ein Staunen aufkommen. Schon nach wenigen Metern ging es steil auf der „losen“ Schotterpiste bergauf. Die Herzfrequenz stieg rasch an und eine solide Fahrtechnik war gefordert. Am Piciodelsee auf 1820 m NN wurde ein kurzer Stopp eingelegt. Das italienische Fernsehen RAI3 war unterwegs zu Filmaufnahmen in der Sennes-Gruppe. Wir kamen gerade recht und Gerhard gab ein Interview und erklärte, warum wir gerade die Fanes-Sennes-Gruppe für eine MTB-Tour gewählt haben. Wir waren im Sendebericht gut platziert! Der letzte Teil der 600 Höhenmeter, vorbei an der Faneshütte forderte die Tourteilnehmer stark. Die Bodenbeschaffenheit lud zum Schieben ein, bevor der höchste Punkt am Vormittag, das Limojoch (2174 m NN) erreicht wurde. Über den Limosee ging es zur Großen Fanesalm, wo wir uns das Mittagessen echt verdient haben. Nach einem Fotoshooting ging es auf groben Schotter in das Fanestal hinein. Konzentration war notwendig, um die vielen anspruchsvollen Situationen zu meistern. Neben den kurzen Erholungsstopps für die Scheibenbremsen staunten wir nicht schlecht über die Wassermassen des „Cascata di Fanes“ auf 1467 m NN. Für den Nachmittag war noch ein Aufstieg von 750 Höhenmetern zu bewältigen. Dass der letzte Teil als Schiebestück ausgewiesen war, konnten alle nachvollziehen. Letztlich waren alle froh, als sie die Senneshütte (2126 m NN) erreichten. Hier gab es als hoch verdiente Stärkung Cappuccino und Kuchen, bevor es auf der sehr beeindruckenden steilen Schotter-/Serpentinenpiste hinab zur Pederühütte ging. Nur wer sein Bike fahrtechnisch „im Griff“ hatte, konnte diese sehr anspruchsvolle Passage auch fahren. Alle waren froh, diese MTB-Tour bei herrlichem Wetter und ohne nennenswerte Probleme geschafft zu haben. Das Zurückrollen zu den Autos war kräfteschonend und Belohnung für das Anradeln am Vormittag. Das GPS dokumentierte 53 Kilometer und 1750 Höhenmeter. Starke Leistung !!!


07. August 2014 – Sella Ronda mit Aufstiegshilfe ab La Villa
Für den Donnerstag war zwar konditionell und fahrtechnisch eine „leichtere“ Tagestour vorgesehen, jedoch belohnte die Sella Ronda (mit Aufstiegshilfe) mit fantastischen Aussichten und Panoramen.
Gestartet wurde die Tour in La Villa (Stern). Oben angekommen, ging es in einem flüssigen bergauf und bergab hinauf zur Pralongia-Hütte auf 2139 m NN. Belohnt mit tollem Blick auf die Sella und einer kurzen Cappuccino- bzw. Espressopause ging es dann hinunter zur Rif. La Marmotta und weiter auf einem herrlichen Waldtrail hinunter zum Campolongopass, der Corvara und Arabba verbindet. Nach wenigen Höhenmetern auf der Straße hinauf zur Passhöhe (1875 m NN) ging es auf einem fordernden Trail hinab nach Arabba. Immer wieder konnte man die Gipfel der umliegenden Berge bestaunen. Mit der Seilbahn fuhren wir von Arabba hinauf zur Porta Vescovo (2562 m NN), direkt gegenüber der Marmolada, dem höchsten Berg der Dolomiten (3343 m NN). Die gewaltigen Felsformationen ließen einen besonderen Eindruck zurück. Dann ging es bei kurzem Nieselregen auf steiler Schotterpiste bergab bis zum Wegabzweig 680. Dieser angenehme Trail brachte uns immer näher und weiter leicht bergauf zum Passo Pordoi (2239 m NN) Vorher jedoch gab es noch eine Rucksackbrotzeit mit Käse, Vinschgerl und Speck. Als verantwortungsbewusste Biker verzichteten wir „schweren Herzens“ auf den leckeren Südtiroler Rotwein!

 


Nach Gruppenfoto am Pass Pordoi und „Sturz“ unseres Guides mit anschl. „Laufradbehandlung“ ging es auf Asphalt hinunter nach Campitello (1400 m NN). Mit der Seilbahn wieder hinauf in das Skigebiet der Col Rodella (2395 m NN). Hier genoß man wieder einen tollen Blick auf Marmolada, Sella, Langkofel, Pordoijoch, Rosengarten und die unzähligen, uns unbekannten Berggipfel. Einige nutzten die Asphaltpiste hinab nach Wolkenstein. Einige nahmen die Offroad-Piste durch die Steinerne Stadt am Langkofel. Diese bildete sich durch einen Felssturz vom Langkofel vor hunderten von Jahren. Dann ging es wieder angenehm mit der Seilbahn „dantercepies“ hinauf „über“ das Grödner-Joch (2291 m NN).
Über die Schotterpiste erreichte man das Grödner-Joch. Von hier wählte man aufgrund der fortgeschrittenen Zeit die Passstraße hinunter nach Corvara. Nach einem kurzen Cappu-Stopp ging es am Bach entlang zurück nach La Villa. Wir hatten ein grandioses Tourerlebnis und ein Wetter, dass im Verlauf des Tages immer besser wurde. Auch mit Aufstiegshilfe wird ein ganzer Tag für diese Art der Sella-Ronda benötigt. 73 Kilometer und 750 Höhenmeter sind wir gestrampelt. Nimmt man die Höhenmeter der 4 Seilbahnen hinzu, waren es sogar 3690 Höhenmeter. Ein herrlicher Tag in traumhafter Landschaft ging zu Ende.

 

08. August 2014 – Tour von Toblach zur Plätzwiese mit Traileinheiten
Schon zum Tourstart machten wir unsere eigenen Erfahrungen mit der Pustertalbahn. Letztlich kamen wir 1 Stunde später los. Von Toblach aus ging es auf einem schönen Rad- und Wiesenweg vorbei am Lago di Dobbiaco in Richtung Schluderbach. Hier statteten wir dem Soldatenfriedhof „Nasswand – Toblach“ einen Besuch ab. Hier liegen 1259 Soldaten verschiedener Nationen begraben, die während des Ersten Weltkrieges (1914 – 1918) ums Leben gekommen sind.

 


Am Dürrensee (1406 m NN) gab es zur Stärkung noch einen Cappuccino mit Apfelstrudel, bevor es auf einer Alten Militärstraße in angenehmer Steigung ca. 600 Höhenmeter bergauf zur Dürrensteinhütte (2031 m NN) ging. Hier trafen wir sogar „Soldaten“ in historischen Uniformen, die uns an die kriegerischen Auseinandersetzungen während des Dolomitenkrieges erinnerten. Nach einer Stärkung ging es auf flowigen Trails hinunter ins Tal. Die Forstwege nahmen wir rasant unter unsere Stollen. Die restliche Strecke zurück in unser Hotel in Percha auf dem Pustertal-Radweg legten wir in „fliegender Weise“ zurück. Die Tageswerte: 57 Kilometer und 920 Höhenmeter.

 

09. August 2014 – Trails am Heiligkreuzkofel
Der letzte Tag der Bike-Woche „Dolomiten“ führte uns nach Badia. Mit dem Sessellift shuttelten wir hinauf zum Heiligkreuzhospiz, direkt unter den steilen Flanken des Heiligkreuzkofels gelegen. An diesem Tag nahmen wir uns Zeit zum Staunen, Ausruhen und Genießen. Besichtigung der Kapelle, Wahrnehmen der Kruzifixe, der eine oder andere Wortwechsel, der Espresso zum Start sowie das kurze „Anwärmen“. Dann ging es los, Einstieg in den Kreuzweg, direkt unterhalb des Heiligkreuzkofelmassives. Ein nicht allzu schwerer Trail. Hier trafen Mensch, Technik und Natur wieder in eindrucksvoller Weise aufeinander wie schon die Tage zuvor. Kurz vor der Mittagspause in St. Kassian gab es unterwegs noch einen „Platten“. Und bei der Mittagspause in einem kleinen Kaffee kam noch ein weiterer dazu! Auf dem Rückweg nach Badia überquerten wir noch einen verwüsteten Geländeabschnitt. Hier ging 2013 ein Erdrutsch ins Tal ab, wo auch einige Häuser mitgerissen wurden. Hier konnte man einen Eindruck über die Gewalt der Natur gewinnen können. Über das Wohnhaus des „Heiligen“ Josef Freinademetz (1852 – 1908), der katholischer Ordensmann und Chinamissionar war, ging es zurück zum Ausgangsort Badia. In einem kleinen Cafe´ beschloss man die Bikewoche lukullisch mit Espresso, Cappuccino, Eis und Hugo´s!
Schon beim Verladen der Mountainbikes setzte Regen ein, der auch immer stärker wurde und bis zum Sonntagmorgen anhielt.

 


Wir hatten es wirklich gut erwischt. Das Wetter war echt ok und gut genug für unser Vorhaben. Die Pannen und wenige kleine „kontrollierten“ Abstiege hielten sich in Grenzen. Eine Woche mountainbiken in den Dolomiten ging zu Ende. Wir waren eine sehr homogene Gruppe, besetzt mit lieben und angenehmen Menschen. Danke für diese gemeinsame Zeit, egal ob auf dem MTB, beim Schlemmen, im Wellnessbereich oder einfach so zwischendurch!


Es bedankt sich bei Euch ganz herzlich

Gerhard Ried
Fachübungsleiter MTB – DAV

 

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