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Aktuelles aus der Sektion:

Schnupper-Wochenende für neue Familien

veröffentlicht von: Martin Griesbach am 25.01.2015
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Die bestehende Familiengruppe, die sich 2008 um Jochen Pfaff bildete, wird langsam erwachsen. Mittlerweile sind die Jugendlichen schon alleine mit der Jugend unterwegs, und die Eltern fahren auch gemeinsam. Es wäre schön, wenn sich wieder eine neue Gruppe mit kleineren Kindern findet, die gerne etwas zusammen unternehmen möchten.

 

Deshalb boten wir (Michaela, Jochen, Madeleine und Martin) ein Schnupperwochenende auf unserer Edelweißhütte an. Wir wollten den „neuen Familien“ einfach die Gelegenheit geben einander kennenzulernen und einen Einblick in unsere Familienarbeit beim DAV Hof zu gewinnen.

 

Eigentlich sollte es ja ein Winter-Schnee-Wochenende werden, aber wie bereits in den beiden vorherigen Jahren war vom Schnee selbst im Fichtelgebirge nicht viel zu sehen. Stattdessen schickte uns der Wettergott Sturm und Regen, was uns aber nicht abschrecken konnte. Wir warnten die Teilnehmer ja bereits in der Infomail vor: „…was ihr auf jeden Fall mitbringen müsst sind wetterfeste Kleidung und feste Schuhe – denn wir gehen auf JEDEN FALL raus!“

 

So trafen drei Familien erwartungsvoll am Samstagvormittag zum zweiten Frühstück auf der Edelweißhütte ein. Nach einer kleinen Vorstellungs- und Kennenlernrunde ließen wir uns die Leckereien vom Büffet schmecken und besprachen den weiteren Ablauf des Wochenendes. Die neun Mädchen und Jungs im Alter zwischen vier und vierzehn Jahren, sowie ihre  Eltern kamen sich schnell näher und spätestens nach der Hausführung war das Eis gebrochen.

Mit etwas Proviant im Rucksack starteten wir am Nachmittag zu einer kleinen Wanderung rund um das Haus. Vorbei an der Weißenhaider Mühle wanderten wir zur Egerquelle, wo wir eine kleine Pause mit lustigen Spielen einlegten. Nachdem die Bäume aber, aufgrund des starken Sturmes, verdächtig schwankten und knarzten, beeilten wir uns dann schließlich doch um noch vor der einbrechenden Dämmerung wieder in der Hütte zu sein. Außerdem hatten wir ja noch einiges vor: wir bereiteten gemeinsam unser Abendessen zu und machten das ein oder andere Spielchen mit den Kindern. Nach dem Essen zeigte Jochen einige Bilder von früheren Aktivitäten unserer Familiengruppe. Die „Neuen“ staunten nicht schlecht, was bei uns so alles los ist: Bootfahren, Schwimmen, Skifahren, Schneeschuhlaufen, Rodeln, Eislaufen, Bowling, Klettern, Klettersteiggehen, Wandern, Hüttentouren und noch einiges anderes. Es wurden gleich Pläne geschmiedet, was man denn in Zukunft alles machen könnte.

 

 

Nach einer ruhigen Nacht und einem entspannten Frühstück ging es an das notwendige Übel: Hütte aufräumen, sauber machen und einpacken. Aber auch hier zeigten alle Teamgeist und mit vereinbarten Kräften waren wir schneller als erwartet.

Nachdem die Schneeverhältnisse mehr als schlecht waren, entschlossen wir uns zu einer Wanderung von Karches über die Weissmainquelle zum Asenturm auf den Ochsenkopf. Der Weg war stellenweise spiegelglatt und an manchen Stellen arbeiteten wir uns auf allen vieren vorwärts, was aber die Stimmung nur noch besser werden ließ.

Bester Laune kamen wir oben an, und freuten uns auf eine deftige Brotzeit im Wirtshaus, das wir fast für uns alleine hatten. Aufgrund der Wind- und Schneeverhältnisse war der Lift außer Betrieb und die Piste gesperrt. Bei heftigem Schneegestöber rannten, kugelten und stolperten wir dann gegen zwei Uhr wieder über die Piste talwärts. Diese war durch Regen und Kunstschnee vollkommen aufgeweicht, hier war an Skifahren wirklich nicht zu denken.

 

Glücklich und müde sind alle  am Auto angekommen, und es hat nicht lange gedauert, da herrschte in den hinteren Reihen auf den Kindersitzen gemeinschaftliches Schnarchen. So mancher war am darauffolgenden Schultag – na, sagen wir mal - noch nicht so ganz einsatzfähig.

 

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