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Aktuelles aus der Sektion:

Tourenwoche in der Hochschobergruppe

veröffentlicht von: Admin DAV - Hof am 09.09.2013
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Erlebnisreiche und erfolgreiche Tourenwoche der Gruppe „Bergsteigen – Hochtouren“ vom 02. – 09. August 2013 in der Hochschobergruppe

 

Die Tourenwoche 2013 führte uns diesmal in die Hochschobergruppe, eine Gebirgsgruppe die im Schatten der Glocknergruppe steht. Dadurch ist die Hochschobergruppe weniger besucht, als die bekannten Berge in den umliegenden Gruppen. In der Hochschobergruppe gibt es etwa 60 Dreitausender, die Gipfelanstiege sind überwiegend weglos und erfordern Kletterei im I. und II. Schwierigkeitsgrad.

 

02.08.2013
Bei traumhaften Sommerwetter trafen sich fünf Bergsteiger aus unserer Sektion unter Führung von unserem FÜL Thomas Stöcker im Debanttal. Am Nachmittag stiegen wir dann zur Wangenitzseehütte (2508 m) auf, unser Quartier für die nächsten Tage.

Relaxen auf der Wangenitzseehütte

 

03.08.2013 und 04.08.2013
Von der Wangenitzseehütte aus, wurden bei wunderbarem Wetter folgende Bergziele erklommen:

Kruckelkopf (3181 m)
Aufstieg in die Perschitzscharte ( 2979 m) und weiter über den Südwestgrat zum Gipfel. Der Abstieg erfolgte über die Südflanke zurück zur Wangenitzseehütte. Eine genussvolle Bergfahrt in mittelschweren Felsgelände konnten wir erleben.

Klettersteig Wangenitzsee (Schwierigkeit bis C)
Nachdem wir vom Gipfel des Kruckelkopfes schon am späten Vormittag wieder auf der Hütte eintrafen, gingen wir am Nachmittag noch um den herrlich gelegenen Wangenitzsee herum. Der zweite Teil der Seeumrundung schließt mit einigen längeren Klettersteigstrecken, sowie einer kleinen Hängebrücke ab.


Klettersteig Wangenitzsee
 

Petzeck (3283 m/höchster Gipfel in der Schobergruppe)
Ohne Probleme erreichten wir den Gipfel und erlebten eine traumhafte Aussicht. Lange verweilten wir bei bestem Wetter oben am Gipfel, ehe wir dann doch wieder absteigen mussten.

Im Aufstieg zum Petzeck und am Gipfel
 

05.08.2013
Wir zogen weiter, um noch weitere Ecken der Hochschobergruppe zu entdecken. Von der Wangenitzseehütte nahmen wir Abschied und gingen Richtung Adolf-Noßberger-Hütte, unserem nächsten Übernachtungsziel. Nach ca. einer Stunde Richtung A.Noßberger-Hütte verließen wir den Hauptweg und erstiegen im markierten, jedoch weglosen Fels- und Schrofengelände den Gipfel des Hohen Perschitzkopfes (3125 m). Über die Hohe Gradenscharte (2803m) erreichten wir am Nachmittag die Adolf-Noßberger-Hütte (2488 m).

Im Aufstieg und am Gipfel des Perschitzkopf sowie im Austieg zur Hohen Gradenscharte

 

Bei Sonnenschein, wolkenlosen Himmel und sommerlichen Temperaturen verließen wir die Adolf-Noßberger-Hütte und gingen auf dem Wiener Höhenweg weiter bis zur Hornscharte (2958 m). Von dieser aus bestiegen wir über den Südwestgrat den Kreuzkopf (3103m). Der Übergang über die Hornscharte sowie die Besteigung des Kreuzkopfes führte uns überwiegend durch anspruchsvolles, teilweise brüchiges und steinschlaggefährdetes Felsgelände.


Für den ersten Teil des Abstieg von der Hornscharte zur Elberfelder Hütte entschlossen wir uns, den Helm auf zusetzen. Die folgenden 300 Hm waren zwar sehr gut mit neuen Drahtseilen versichert, aber auch sehr brüchig und steinschlaggefährdet. Nachdem wir den anspruchsvollen Teil hinter uns gelassen hatten, konnten wir entspannt zur Elberfelder Hütte (2346m) absteigen.

Im Auf- und Abstieg zur Hornscharte

 

An der Hornscharte

 

07.08.2013
Von der Elberfelder Hütte ging es heute auf den Gipfel des Roten Knopf (3281m). Der Roter Knopf ist der zweithöchster Gipfel der Hochschobergruppe. In leichter Kletterei erreichten wir diesen nach 3 Stunden. Kurz vor dem Gipfel erlebten wir, wie bei einer bereits absteigenden Gruppe aus Österreich ein Bergsteiger abstürzte. Größtenteils verlief der Absturz des Bergsteigers glimpflich. Ein Hubschrauber holte ihn wenig später ab. Es zeigte uns jedoch wieder einmal, dass man im Gebirge nie nachlassen darf. Nach einer ausgiebigen Rast ging es zurück zur Elberfelder Hütte.
 

Im Abstieg vom Roten Knopf

 

08.08.2013
Nachdem wir in den vergangenen Tagen ein wunderbares Bergwetter erleben konnten schien es, als wenn der Sommer kurz einmal Pause macht. Von der Elberfelder Hütte zogen wir weiter zur nächsten Hütte. An der Gößnitzscharte (2737m) und wenig später am Gößnitzbiwak (2795m) angekommen, erwartete uns ein heftiger Sturm, der eine längere Rast schnell ungemütlich machte. Beginnende Regentropfen ließen uns schnell weiter absteigen zur Lienzer Hütte (1977 m). Diese erreichten wir aber trocken, beim Abstieg erlebten wir nämlich wieder Sonnenschein.
 

Bei der Lienzer Hütte

 

09.08.2013
Rabenschwarzen Himmel über den Julischen Alpen brachte der letzte Morgen. Eine kleine Wanderung zum Leibnitztörl (2518 m) führten wir noch durch. Rechtzeitig vor einem heftigen Gewitter erreichten wir wieder die Lienzer Hütte. Am Nachmittag hieß es dann Abschied nehmen und wir stiegen zu unseren Fahrzeugen ab. Die Heimfahrt verlief dann ohne Probleme.

 

Fazit: Wir erlebten erlebnisreiche, erfolgreiche und unfallfreie Bergtage in der Hochschobergruppe. Von der Hochschobergruppe konnten wir ein wunderbares Panorama in alle Himmelsrichtungen genießen.

Im August 2014 plane ich die Tourenwoche für die Gruppe "Bergsteigen-Hochtouren" in der Marmolata-Gruppe, u. a mit Überschreitung der Marmolata und einigen Klettersteigen. (Thomas Stöcker)
 

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