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Aktuelles aus der Sektion:

Unterwegs am Pitztaler Gletschersteig

veröffentlicht von: Martin Griesbach am 12.09.2017
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Eigentlich wollten wir zur Coburger Hütte. Die Ehrwalder Sonnenspitze war als Ziel vorgesehen. Doch trotz rechtzeitiger Reservierung war dort schon alles voll. Was also tun? Ein lange schon angestrebtes Ziel war einmal den Pitztaler Gletschersteig zu begehen. Dieser Klettersteig war lange und oft geschlossen aber er wurde in letzter Zeit aber wieder Instand gesetzt und wie wir uns überzeugen konnten - hervorragend.Der Steig zählt zu den schönsten hochalpinen Ruten in den Ostalpen.

So trafen wir uns (4 Männer 2 Frauen ) in Mandarfen und fuhren mit dem Lift hinauf zum Riffelsee. Auf der Riffelseehütte wurde kurz eingekehrt um dann auf dem Fuldaer Höhenweg zum Taschachhaus zu gehen. Dieser Weg ist ohne Probleme zu begehen und führt durch eine herrliche Landschaft. Am nächsten Tag, in aller Frühe, machten wir uns auf den Weg zum Klettersteig. Hierfür stehen 2 Wege zu Wahl. Endweder über die Randmoräne des Taschachferners hoch oder auf dem Taschachferner selbst. Wir wählten den Weg über den Gletscher, dieser erfordert aber Gletscherausrüstung. Denn mann geht fast bis zum Mittelbergjoch hoch ( Abzweig zur Wildspitze ) und man muss viele große Querspalten queren. Doch das Wetter war spitze, die Verhältnisse am Gletscher ebenfalls und so kamen wir nach verlassen des Gletschers zum Einstieg des Klettertsteigs. Dieser führt, hervorragend versichert, über senkrechte Türme, an steilen Abrüchen vorbei, auf festen Holzbrücken hinauf auf den 3438m! hohen Hinteren Brunnenkogel. Gegeüber leuchtet die Wildspitze mit ihrem Schnee und  Eispanzer in der Sonne.Wir waren begeistert.

Der Abstieg gestaltet sich als angenehme Angelegenheit. Erst mit Lift dann mit der Pitztaler Panoramabahn ( unter dem Berg) nach Mittelberg. Von dort fuhren wir nach ins Ötztal nach Umhausen Niederthai und stiegen zur Schweinfurter Hütte auf. Der nächste Tag sah uns über das Zwieselbachjoch zu unserer Winnebachseehütte gehen. Wir verbrachten dort noch eine Nacht in gemütlicher Runde bevor uns das herannahende schlechte Wetter zur Heimreise vertrieb. 

Bericht von Günter Pößnecker

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