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Aktuelles aus der Sektion:

Wanderwoche auf Korsika

veröffentlicht von: Admin DAV - Hof am 29.06.2014
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Am 25. Mai startete eine DAV-Gruppe zum Wandern nach Korsika. Abholung und Flug ab Memmingen gingen reibungslos vonstatten. Bei der Ankunft im "Störrischen Esel „ob die wohl die Gäste meinten?“ wurden wir von Stefan unserem Wanderführer über Touren und Abfahrtszeiten informiert.

Montag: Die Wanderung zum Capo di a Veta 703 HM sollte ca. fünf Std. über einen schönen aber teilweise steilen felsigen Pfad führen. Belohnt wurden wir durch einen herrlichen Tiefblick auf Calvi und Umgebung. Anschließend testeten einige das noch kühle Meer. Der Tag wurde mit einer kleinen Feier und „etwas“ Rotwein abgeschlossen.

 


Dienstag: Nach einer 20 Min. Busfahrt nach JÌIe Rousse begann unsere sechs Std. + 18 Km Tour nach Algajola. Gut markierte Pfade führten abwechslungsreich durch blühende Macchia, bizarre Felsformationen und schöne Talblicke, nach San Antonino. Durch böigen starken Wind wurde der Gipfelanstieg im wahrsten Sinne des Wortes abgeblasen. In San Antonino erwartete uns frisch gepresster Zitronensaft. Nach einer Ortsbesichtigung durch enge Gassen und Ruinen einer alten Burganlage, wanderte die Gruppe auf Eselpfaden hinab zum Kloster Corbara. Nach Besichtigung der Kirche, führte der Steig zum Künstlerdorf Pigna. Dieses auf einem Granitkegel erbaute alte romantische Dörfchen, lud uns zur Rast ein. In einem Kaffee über Terrassengärten konnte die Aussicht bis zum Meer genossen werden. Der Weiterweg hinab zum Ort Corbara und dessen Strand war kurzweilig. Danach bummelten wir in wenigen Minuten am Wasser entlang zum Bus nach Algajola. Der Abend wurde mit einer diskussionsreichen Debatte über unser Sozialsystem abgeschlossen.

 


Mittwoch: Fahrt zum Col de Palmarella. Diese Tour bestand aus einem 200 HM schweren Aufstieg in Richtung Capa Manganella. Von dort aus ging es in einigen auf und abs mit super Ausblicken auf die üppige blühende Natur, Meer und den roten Felsen des korsischen Nationalparks nach Girolata. Ein Dorf ohne Straßenanschluss, das nur übers Wasser oder zu Fuß zu erreichen ist. Dieser Ort war geprägt durch eine erholsame Einsamkeit, den Part der sogenannten Sonnenanbeter übernahmen einige sonnenhungrige Kühe. Nach 2 Std. bergauf gab´s ein kaltes Bier. Kurz danach später fielen im Störrischen Esel 23 DAV'ler über das Buffet her.


Donnerstag: Am vierten Tag war eine längere Busfahrt ums Cap Corse (Finger Korsikas) mit Weinprobe und zurück nach Calvi angesagt. Abfahrt 7:30 Uhr nach San Florent an der felsigen Westküste mit mindestens 1000 Kurven und teilweise abenteuerlichem Verkehr. Ein alter Genueser Wachturm, von denen es noch ca.100 auf der Insel gibt konnte besichtigt werden. Bei der Weinprobe wurde dem Ziegen + Schafskäse sowie verschiedenen Weiß + Rotweinen ordentlich zugesprochen. Wie zu erwarten war die Stimmung danach locker. Über Bastia, Casamozza ,Ponte Leccia, LIIe` Rousse kamen wir nach Calvi zurück. Moni, unsere Reiseleiterin erzählte über korsische Eigenheiten, Bräuche, Küche, Pflanzen usw.


Freitag: Der Bus brachte uns zur Bocca a Battaglia. Dort begann die Rundtour bei 1100 HM .Über alte Trassen und Eselpfade ging es durch lichte Eichenwälder leicht bergab. Zwei Hunde als ständige Begleiter beaufsichtigten uns. Von Alquillacce führte der Weg über Bocca a de Crocce, auf einen Bergkamm entlang, zurück zum Ausgangsort.
 

 

Samstag: Die letzte Tour der Woche führte die Gruppe ins Fangotal, dieser Fluss kommt aus dem Gebirge.“ Capa Tafunta“ und hat sich über Jahrtausende durch den Granit gefräst. Dadurch entstanden herrliche Badegumpen mit smaragdgrünem Wasser, welches nicht unbedingt Badetemperatur hatte. Einige nutzten trotz des frischen Wassers dennoch die Gelegenheit zum Baden. Der Weg führte teilweise direkt oder etwas höher am Hang den Fluss entlang. Durch lichtes Buschwerk und Kiefernwald erreichten wir nach ca. 3 Std. die Ponte Vecchio. Von dort wurde die Gruppe abgeholt. Es wäre ein gelungener Abschluss gewesen, wenn sich nicht eine Wanderfreundin noch 300M vor Erreichen des Busses die Hand gebrochen hätte.. Evi + Stefan übernahmen die Erstversorgung. Bis auf die Unfälle am ersten und letzten Tag, war es eine schöne und informative Woche, in der wir vieles über Land und Leute, sowie Fauna und Flora der Insel erfahren haben. Dank auch an Stefan unseren Wanderführer der uns dies alles nahe brachte. Besonderen Dank der Gruppe an Hans Werner , der seit Jahren, immer wieder neue und schöne Touren mit viel Mühe und Aufwand plant. (Gerald Neumann)
 

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