Teil 2: Entlang des Kolonnenwegs von Nentschau nach Gumpertsreuth

Nur wenige Kilometer von der Hofer Innenstadt entfernt und trotzdem kennen nur wenige Hofer diesen Teil des Grünen Bandes und dessen Geschichte.

Bei herrlichem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen begaben sich rund 20 Alpenvereinler auf die Spuren der Vergangenheit im ehemaligen Grenzgebiet zwischen Sachsen und Bayern.

Vom Treffpunkt in Nentschau gingen wir die wenigen Meter bis zur ehemaligen innerdeutschen Grenze. Den Grenzübergang „Nentschau-Posseck“, an den heute nur noch ein Gedenkstein erinnert, ließen wir schnell hinter uns und stiegen langsam aber stetig bis zur verschwundenen Siedlung Hasenreuth auf. Da wir auch einen Zollbeamten unter uns hatten, welcher früher in diesem Abschnitt seinen Dienst verrichtete, wurde den Teilnehmern der Aufbau der ehemaligen Grenzanlagen nicht nur erklärt, sondern auch eingehend mit Erlebnissen erläutert.

Nach einer kleinen Verschnaufpause ging es von Hasenreuth weiter durch die wunderschöne Natur des Grünen Bandes, welche zurecht als Naturschutzgebiet ausgewiesen ist. Denn hier hat sich ein Lebensraum für viele besonders schützenswerte Tier- und Pflanzenarten entwickelt. Und so machten wir dann auch im Naturschutzgebiet Fuchspöhl – welches sich zwischen Sachsgrün (SN) und Hintereggeten (BY) befindet – eine längere Brotzeit. Am Picknickplatz warteten bereits gekühlte Getränke und natürlich wieder der leckere Nentschauer Kuchen auf uns.

Im weiteren Verlauf unserer Wanderung ging es in einem ständigen Auf und Ab, vorbei an blühenden Wiesen und Feldern, bis nach Gumpertsreuth, wo wir zum Abschluss im Gasthaus „Altes Haus“ einkehrten.

 

WL: Jochen Pfaff
Strecke: 12,5km/4h