MTB: Kulinarische Panoramatour mit Motor
Ab Hof spontan mit dem E-Mountainbike in Richtung Fränkische Schweiz fahren, um zu sehen, wie lange der Akku hält: Geht nicht, oder? Mit der MTB-Abteilung der DAV-Sektion Hof geht es schon: „Soweit die Akkus tragen“ lautet das Motto unserer Mountainbike-Tour. Mit dem Versprechen, dass wir den nächsten Einkehrstopp ansteuern, sobald die ersten Akkus zur Neige gehen und mit DAV-Bus samt Radanhänger den Heimweg antreten.
Unser grobes Ziel, das Wiesenttal um Waischenfeld vor Augen, geht’s beinahe direkt in südlicher Richtung: Die Ausläufer des Fichtelgebirges sowie die Höhenzüge zwischen Weißmain-, Rotmain-, Trebgast- und Truppachtal bewältigen wir auf abwechslungsreichen, oft neu entdeckten Wegen. Das Radeln in der Gruppe verläuft bei optimalem Fahrtempo sehr harmonisch, auch auf „schönen schlechten Pfaden“ bleiben wir eng beisammen und fühlen uns bei Guide Bernd bestens aufgehoben.
Kulinarisch ist einiges geboten: Cappuccino-Stopp in Münchberg, Sonntagsbraten in der Tanne in Harsdorf, Scheeladdo-Schlecken bei der Eismamsell in Waischenfeld. Und das Panorama: Die Silhouette des Fichtelgebirges grüßt als stetiger Begleiter, aus wechselndem Blickwinkel. Es kommt die Frage auf, ob wir etwa im Kreis um den Ochsenkopf kurven.
Nachmittags, nach über fünf Stunden auf dem Sattel bei teils kräftigem Seiten- und Gegenwind, entscheiden wir uns dafür, die letzten Kilometer auf Rad- und Fahrwegen bis ins Wiesenttal zu rollen. Als es abschließend zur Burgschänke Waischenfeld hochgeht, macht tatsächlich der erste Akku schlapp. Kein Problem, nur noch 100 Meter bis zur leckeren Brotzeit und einem dunklen Bier vom Krug, nach 88 Kilometern und knapp 1.400 Höhenmetern. Ein rundum gelungener Tag mit vielen neuen Einblicken in unsere oberfränkische Heimat!
Bernd, Guide der DAV-Mountainbike-Tour „War klasse, mit dieser Truppe unterwegs zu sein. Alle sieben zeigten sich fit, motiviert, zielstrebig und mit einer sehr angenehmen Lockerheit. Von mir aus gerne wieder, so weit die Akkus tragen.“
Vielen Dank an Gerhard für den Abholdienst mit DAV-Bus und Radanhänger!








