Senioren: Skilanglauf & Wandern im Heutal
Mit zwei Kleinbussen reisten die Hofer DAV Senioren am Montag in das Salzburger Saalachtal an – über Bad Reichenhall oder Lofer nach Unken. Von dort ging es dann ca. 500 hm kurvenreich hinauf in das winterliche Heutal (ca. 1000 hm). Im gemütlichen Alpengasthof Almrose war die Gruppe angemeldet und die folgenden Tage lobenswert in allen Belangen österreichisch und köstlich und reichlich bewirtet – Gabi an dieser Stelle sei ein großes Lob geschickt. Überhaupt die gemeinsamen Abende dort werden den Senioren gut in Erinnerung bleiben. Dazu rundete unser Musikus Albert auf der Gitarre mit Eigenkomponiertem und Zummitsingen die Tage stimmungsmäßig ab.
Ost-West erstreckt sich das erschlossene Heutal und bietet auch im Winter viele Tourenmöglichkeiten zum Skilanglauf (Heutalloipe 5 km und Heutal-Winkelmoos Loipe 12 km), zum Skiliften auf der Wildalm, zum Skitourengehen und zum Wandern auf etliche Almen, die auch im Winter touristisch gut erschlossen und bewirtschaftet sind.
Nach einer trockenen Montagsanfahrt überraschte die Senioren dann am Dienstag ein ziemlich anhaltendes Schneetreiben, was aber die Unternehmenslust zum Touren nicht minderte. Gemeinsames Ziel für Skilangläufer und Wanderer war gemeinsam der Waldweg entlang des Fischbachtales zur weitläufigen Winkelmoosalm.im benachbarten Chiemgau-Bayern. Für Wanderer und Skilangläufer war eine großzügige Trasse gut präpariert. Am Ziel war eine alte urige Gaststättenalm zur Einkehr gefunden. Leib und Seele wurden hier belohnt und die nasse Kleidung konnte getrocknet werden.
Zurück ins Heutal wurde die Loipenvariante „Moarlack“ gewählt. Inzwischen durch den vielen Neuschnee war der Weg schwerer zu gehen, aber prächtigen Ausblicke hinab zu den alten Bauernhöfen von Gföll / Unken waren sehenswert und zeigten die Abgeschiedenheit und Steilheit der Heutalgegend.
Mittwoch überraschte der Wettergott die Senioren aber mit Sonne, Wolken und Bergsicht. Angesagt war eine Wanderung auf die bewirtschaftete Hochalm (1500 hm). Ein an diesem Tage gut präparierter Schlittenweg führte hinauf zur Alm. Toll beim Aufstieg auch die Blicke auf die Lofener Steinberge. Die Hochalm ist auch ein herausforderndes Skitourengebiet. Das Sonntagshorn (fast 2000 hm) ist dabei ein bekannter höchster Grenzberg. Der Sonnentag erlaubte den Senioren als Aufstiegsbelohnung eine längere Pause auf der Almterrasse, die Blicke ins Heutal, zu den Bergen der Winkelmoosalm und zu den Chiemgauern Grenzgipfeln bot. Auch der angebotenen, kulinarischen und heimischen Almküche waren die Senioren sehr zugetan.
Hollaröhdulliöh – Für den letzten Wandertag hatte Hans-Werner eine besondere Bergdelikatesse erkundet. Mit den Bussen ging es in die nahe Ramsau. Bei herrlichem Sonnenschein führte ein fast schon frühlingshafter Weg auf den Hirschkaser (1400 hm), auch bekannt durch die Rodelbahn, die sich allerdings auch schon bergbahnmäßig im Frühlingsschlaf befand. Die Attraktion war aber das Gipfelplateau des Hirschkaser, eine Bergpanoramabühne, die ihresgleichen sucht: Watzman, Wimbachtal, Hochkalter – eine wahrlich gewaltige Bergkulisse ließ die Senioren lange vor der Almgaststätte sitzen und staunen. Der Platz war auch schon genutzt worden für eine Aufführung des bekannten Bergmusicals „Der Watzmann ruft“. Nachdem die „Gailtalerin“ den Senioren aber nicht erschienen ist, blieb nur das Abschiednehmen am Freitag und die Fahrt zurück nach Hof mit all den schönen gemeinsamen Erinnerungen an ein paar wunderschöne Wandertage im Heutal.















